Ende 2009 kam die Idee auf auch einmal eine Liegeradtour vom ADFC anzubieten. Schnell
war über Fördermitglied Sebastian Wurster von
Tretbar in Neu-Ulm Pfuhl (lokaler
Liegeradhändler) für diese Idee gewonnen. Etwas schwieriger war es schon den passenden
Termin zu zu finden. So wurde denn der 18. Juli festgelegt.
Im
ADFC-Tourenprogramm für
2010 war als Treffpunkt der Metzgerturm um 10 Uhr verzeichnet.
Gegen halb Zehn war ich bereits da, damit niemand allzu lange allein warten müsste und
gegen viertel vor Zehn kamen dann auch die ersten Liegeradler. Als erstes zwei Scorpions
(Trikes, dreirädrige tiefliegende Liegeräder) von HP-Velotechnik, danach ein Pärchen mit
einem Flux S600 und einem Grashopper ebenfalls HP-Velotechnik.
Kur darauf kamen Sebastian (HP Velotechnik Speedmachine) und Katja (Upright =
Normalrad) mit Emma im Kinderanhänger. Kurz danach traf dann noch eine Familie mit
einem Kurzlieger, einem Langlieger, einem KMX Kinder-Trike und einem Kinder-Upright ein.
Zwar wollten noch weitere Liegeradfahrer mit, doch war der Termin letztlich vielleicht doch
etwas ungünstig gewählt.
Etwa gegen viertel nach Zehn starteten wir auf unsere Tour nach Blaubeuren. Diese war in der
Grundkonzeption gezielt nicht zu lang ausgelegt. Auch die Möglichkeit der getrennten
Rückfahrt im Hinblick auf unterschiedliche Leistungspotentiale der Teilnehmer war
eingeplant.
So fuhren wir an der Donau entlang, bogen dann an der Schillerstraße ab und fuhren über das
Ehinger Tor zum Blaupark. Hier fuhren wir an der Blau entlang aus Ulm heraus und nach
Blaustein. Am Ausgang von Blaustein, an der Blaubrücke, machten wir die erste große
Pause. Hier verabschiedete sich auch die Familie von uns. Sie hatten von vornherein
geplant, zum Startpunkt zu kommen und dann nur ein kurzes Stück mit uns zu
fahren.
Wir anderen (sechs Liegeräder, ein Upright mit Kinderanhänger) fuhren auf dem
ausgeschilderten Weg des Donau-Radweges weiter in Richtung Blaubeuren. Zwischen Arnegg
und Gerhausen kam es leider zu einem unangenehmen Zwischenfall. Infolge des starken Regens
der vergangenen Nacht war am Wegesrand eine größere Schlammansammlung. In dieser kam
mein Vorderrad über die Asphaltkante des Weges hinaus und rutschte dann ganz
weg. Eine nicht unerhebliche Schürfwunde war das Ergebnis. Glücklicherweise war
sonst nichts passiert. Die Wunde wurde mit viel Wasser gewaschen und dann ging es
weiter.
Es ist sicherlich unnötig zu berichten, dass diese Ansammlung von Liegerädern immer wieder
neugierige, teilweise ungläubige Blicke auf sich zog; und immer wieder die Frage (insbesondere
von Kindern laut ausgesprochen):
Was ist das für ein Rad?.
In Blaubeuren besichtigten wir den Blautopf und gingen danach gemeinsam in ein Lokal, um
zu Mittag zu essen.
Nach der Stärkung verabschiedeten sich Katja und Emma von uns, da sie mit dem
Zug nach Ulm zurück fahren wollten. Wir anderen (sechs verbliebene Liegeräder)
machten wir uns wieder auf den Rückweg. In Gerhausen habe ich mich dann von
den anderen getrennt, da wir über den Hochsträß zurückfahren wollten, ich mit
meiner Schürfwunde aber den Anstieg scheute. So fuhr ich auf demselben Weg wieder
heim, während die anderen von Gerhausen aus den Aufstieg auf den Hochsträß
in Angriff nahmen. Nach dem anstrengenden Anstieg auf die Höhe des Hochsträß
folgte dann die wunderschöne weitgehend gleichmäßig abfallende Strecke nach Ulm
hinein.
Streckenverlauf inklusive Höhenprofil können Sie
hier bei GPSies einsehen.
Insgesamt wurde festgestellt, dass diese Art Tour wiederholt werden soll. Demzufolge ist nun
ein regelmäßiges Treffen geplant. Während der Radfahrzeit wird dies mit einer Ausfahrt
verbunden, die in einer örtlichen Lokalität zu einem Gespräch enden soll; in der kälteren
Jahreszeit werden wir uns dabei gegebenenfalls auf die Gespräche konzentrieren. Näheres zum
diesbezüglichen Planungsstand finden Sie bei uns auf unserer
Webseite oder bei unserem
Fördermitglied
Tretbar.