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Liegeradfahrer in Ulm |
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ADFC Liegeradausfahrt 2010/1
Marten Karl
Steckenverlauf (rote Linie)
Zuerst ging es einmal den Hügel in Pfuhl hinauf und dann auf der anderen Seite wieder
hinunter. Schon jetzt konnten wir die Dynamik und Geschwindigkeit der Liegeräder geniessen.
Gleich hinter dem Hügel kam uns dann auch prompt ein dreirädriges Liegerad von Hase
entgegen, sodaß ich meine Sammlung von Herrstellern für diesen Tag um eins erweitern
konnte.
Mit gemächlicher Liegeradgeschwindigkeit ging es über Wirtschafts- und Radwege nach
Finningen hinein. Hier wechselten wir auf die Römerstraße in Richtung Ludwigsfeld. An der
Reuttier Straße bogen wir dann auf den Radweg an der Straße in Richtung Reutti ab,
verliessen diesen Radweg aber schon bei erster Gelegenheit in die Wirtschaftswege und rollten
so gemütlich plaudernd nach Reutti hinein. Hier ging es dann die Straße entlang nach
Holzschang hinauf, wo wir die alte Dorfstraße entlang rollten. In der Dorfmitte an der
Kreuzung bogen wir in Richtung Hirbishofen ab und es ging die 8% Gefälle hinab aus dem
Dorf heraus.
Unten ließ sich der Schwung leider nicht vollständig ausnutzen, da wir diese befahrene Straße
verliessen und den Weg nach Tiefenbach nahmen. Leicht gewellt und teilweise durch den Wald
ging es dieses schnuckelige Sträßlein entlang und wir rollten nach Neuhausen hinein. Hier ging
es dann nochmal, den vorhandenen Schwung ausnutzend, einen kleinen Hang hinauf und wir
waren beim Bärenwirt angekommen.
In dem sehr gemütlichen Biergarten gönnten wir uns eine Stärkung und eine längeres
Gespräch über die in dem Falle üblichen Themen: (Fahrrad)-Technik, Straßenverkehr im
Allgemeinen und Radverkehr im Speziellen. Auch an Ideen für eine Verbesserung des
Radverkehrs in der Region mangelte es nicht.
Wir beschlossen diese Ausfahrten mehr oder weniger regelmäßig zu veranstalten und sie
gegebenenfalls in der Winterzeit durch eine Art Liegeradstammtisch fortzuführen.
Als es langsam anfing dunkel zu werden, machten wir uns auf den Weg, wobei sich die Gruppe
aufzulösen begann, da die Heimwege schliesslich unterschiedlich waren. Durch Finningen
hindurch ging es wieder zurück auf Neu-Ulm zu. An der B10 verabschiedete ich mich und fuhr
durch die Stadt direkt heim, wähend der verbliebene Teil der Gruppe sich dann etwa beim
Tretbar auflöste.