Liegeradfahrer in Ulm

Tretbar ⇦ in Zusammenabeit mit ⇨ ADFC Ulm / Alb-Donau-Kreis / Neu-Ulm

ADFC Liegeradausfahrt 2010/1

Marten Karl

Auf der Liegeradtour am 18. Juli 2010 sprachen sich die Teilnehmer sowohl für eine Wiederholung der Tour, als auch für regelmäßige kürzere Ausfahrten aus. Die erste dieser Ausfahrten fand nun am 19. August statt. Gegen 18 Uhr trafen wir uns bei dem ADFC-Fördermitglied Tretbar. Während die eingetroffenen und eintreffenden Teilnehmer noch fachsimpelten brachte Sebastian seine Ausstellungsstücke und die Fahrzeuge zum Probefahren in den Laden, schloss diesen ab und schon begann die Ausfahrt. Wir waren insgesamt vier Kurzlieger und zwei Trikes. Die Riege der Hersteller hielt sich in Grenzen, die Fahrzeuge kamen von HP-Velotechnik und Flux.

PIC
Steckenverlauf (rote Linie)

Zuerst ging es einmal den Hügel in Pfuhl hinauf und dann auf der anderen Seite wieder hinunter. Schon jetzt konnten wir die Dynamik und Geschwindigkeit der Liegeräder geniessen. Gleich hinter dem Hügel kam uns dann auch prompt ein dreirädriges Liegerad von Hase entgegen, sodaß ich meine Sammlung von Herrstellern für diesen Tag um eins erweitern konnte. Mit gemächlicher Liegeradgeschwindigkeit ging es über Wirtschafts- und Radwege nach Finningen hinein. Hier wechselten wir auf die Römerstraße in Richtung Ludwigsfeld. An der Reuttier Straße bogen wir dann auf den Radweg an der Straße in Richtung Reutti ab, verliessen diesen Radweg aber schon bei erster Gelegenheit in die Wirtschaftswege und rollten so gemütlich plaudernd nach Reutti hinein. Hier ging es dann die Straße entlang nach Holzschang hinauf, wo wir die alte Dorfstraße entlang rollten. In der Dorfmitte an der Kreuzung bogen wir in Richtung Hirbishofen ab und es ging die 8% Gefälle hinab aus dem Dorf heraus. Unten ließ sich der Schwung leider nicht vollständig ausnutzen, da wir diese befahrene Straße verliessen und den Weg nach Tiefenbach nahmen. Leicht gewellt und teilweise durch den Wald ging es dieses schnuckelige Sträßlein entlang und wir rollten nach Neuhausen hinein. Hier ging es dann nochmal, den vorhandenen Schwung ausnutzend, einen kleinen Hang hinauf und wir waren beim Bärenwirt angekommen. In dem sehr gemütlichen Biergarten gönnten wir uns eine Stärkung und eine längeres Gespräch über die in dem Falle üblichen Themen: (Fahrrad)-Technik, Straßenverkehr im Allgemeinen und Radverkehr im Speziellen. Auch an Ideen für eine Verbesserung des Radverkehrs in der Region mangelte es nicht.
Wir beschlossen diese Ausfahrten mehr oder weniger regelmäßig zu veranstalten und sie gegebenenfalls in der Winterzeit durch eine Art Liegeradstammtisch fortzuführen. Als es langsam anfing dunkel zu werden, machten wir uns auf den Weg, wobei sich die Gruppe aufzulösen begann, da die Heimwege schliesslich unterschiedlich waren. Durch Finningen hindurch ging es wieder zurück auf Neu-Ulm zu. An der B10 verabschiedete ich mich und fuhr durch die Stadt direkt heim, wähend der verbliebene Teil der Gruppe sich dann etwa beim Tretbar auflöste.

Marten Karl

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